Friede den Hütten! ...

Georg Büchner 1813 - 1837

 
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Gautama

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Gautama

Nach buddhistischer Lehre führen Hass und Gier zur Verblendung, trennen das Individuum vom Sein in eine Objektivität, in die es sich nicht mehr integrieren kann. Dieser Gedanke ist fast 2500 Jahre alt. Inzwischen ist die menschliche Gattung immerhin soweit fortgeschritten, dass sie mit dem größten Teleskop von der Erde aus bis an die Grenze des Universums schauen kann, also in eine Vergangenheit, die vor ca. 13,7 Milliarden Jahren stattgefunden hat. Ob die Menschheit damit die Frage nach ihrer Daseinsberechtigung innerhalb eines Evolutionsprozesses beantworten kann, steht nicht auf der Tagesordnung. Darüber hinaus wird sich jeder der Lächerlichkeit aussetzen, der nur ansatzweise darüber nachdenkt. Hier geht es eher um eine Beschäftigungstherapie, bei der sich die Fragenden erst einmal in einer Reihe aufstellen müssen und nur noch hoffen können, dass sie das Inferno nicht trifft, das jegliche genetische Anpassungsmöglichkeit wegen fehlender zeitlicher Spielräume zunichtemachen würde.

 

Bewegung ist Schwingung, und Schwingungen können sich überlagern. So entsteht ein Ton, der letztendlich die Musik aus all den vielen Grundschwingungen zusammensetzt. Warum sollten dann nicht auch alle menschlichen Regungen zu einer einzigen großen Bewegung verschmelzen, die für immer der Gattung Mensch die Richtung weist von nun an bis in alle Ewigkeit, Amen.

Selbst die geringsten Schwingungen der Atome in der milden Frühlingsluft gestatteten dem keine Erleichterung, der sie sich so sehr herbeisehnt. Wer nichts zu verlieren hat, so wie ein Obdachloser, und nicht die Unabhängigkeit gegen eine erkaufte Sesshaftigkeit eintauschen will, für den ist Freiheit nur ein anderes Wort dafür, dass er nichts zu verlieren hat. Insofern war der Liegende schon zufrieden, wenn er auf dem Bänkchen, das er jetzt sein Zuhause nannte, in Ruhe gelassen wurde.

Doch was einige empfinden, wenn sie ein derartiges Bild sehen, wird vielleicht auf ewig ihr Geheimnis bleiben. Was früher der Ruf nach dem Arbeitslager war, ist heute der Ruf nach dem Billiglohnsektor. Dabei handelt es sich um eine sehr kostensparende Lösung, zu der nur der Mut gehört, teilnahmslos wegzusehen, wie derjenige zusammengehauen wird, der im nächsten Leben vielleicht die Ameise sein wird, die gerade über die Handfläche des auf der Bank Verblutenden krabbelt.

Sehr gern hätte er sich von dem KommunikationsController in seinem Kopf befreit und ihn gegen ein neues eingetauscht, das ihm mehr Freiheit gestattete als dieses uralte Modell, das ihn überall und zu jeder Zeit verortbar, kommunizierbar, manipulierbar machte und jetzt sogar seinen Kopf zu sprengen drohte, weil es in den letzten Zügen Signale an sein Gehirn überträgt, die keine Freude oder gute Laune aufkommen lassen, sondern eher einem Gedankengewitter gleich sich entladen und ihn genau dort zu Fall bringen, wo der auf der Bank Blutende liegt. Eine neue Welt wird vor seinen Augen sichtbar, die ihm, frei von jeglichen Hintergrundgeräuschen, eine Stille, eine Unbelebtheit darbietet, die er sie sich nur in seinen Träumen vorzustellen erlaubt.

Bliebe nur noch Eines zu regeln, was unter diesen Laborbedingungen die Freiheit des Einzelnen und seine Würde bedeutet, die, gebrochen durch ein gebildetes oder ungebildetes Bewusstsein, sicherlich bei jedem etwas anderes darstellt und nach Mittelwerten, Durchschnitten, Korrelationskoeffizienten mit oder ohne Standardabweichung letztendlich numerischen in den Griff zu bekommen ist.

Jedenfalls wäre eine klinisch saubere Lösung, die der Independent Integrity Keeper bietet, Schnittstellen-Kontrolleure, die den KC-Netzwerk-Markt überwachen und regulieren, damit jeder seiner Bestimmung gemäß, die selbstverständlich ausschließlich käuflich zu erwerben ist, sich in einem System wiederfinden kann, das seine Eigenschwingungen nicht mehr nach außen abgeben muss, und damit keine unerwünschte Resonanzeffekte hervorruft.

Verliert das eigene Leben das Grundrauschen, findet es sich in einer bedrohlichen oder ausweglosen Situation wieder. Einen Ausweg kann es nur dann geben, wenn es das unbekannte Gebiet, in dem es sich momentan aufzuhalten scheint, wieder verlassen kann, ohne Schaden zu nehmen. Die Verlassenheit bleibt zwar in der Erinnerung zurück, erscheint dort aber nur bruchstückhaft und ihrer Bedrohlichkeit beraubt, droht letztendlich allein das zwanghafte sich nicht mehr erinnern können. Dann aber wird die Situation unerträglich. Die Schwere raubt die Luft zum Atmen, der Verlust an Beweglichkeit potenziert die innere Angst in dem Maße, wie sich die eigene Verwirrung abzeichnet, der nicht mehr zu entkommen ist. Woher das Klicken in seinem Kopf kam, ist nicht mehr zu ergründen. Vielleicht ein KC-Selbstschutz, der unter solchen Gegebenheiten einen Automatismus auslöst, der die Selbsterhaltung qua Selbstauflösung zum Ziel hat.

Die Straßen sind menschenleer. Die Dämmerung beginnt einer spärlich beleuchteten Dunkelheit zu weichen. Vergleiche mit Geisterstädten sind angebracht. Türen, die im Wind in ihren Angeln knarren, Fenster die gegen die Rahmen schlagen und auf dem Gehweg Abgestelltes, das keinen Besitzer mehr hat.

Als er die nächste Querstraße ebenfalls nicht im Stadtplan finden kann, wirft er ihn einfach weg. Er ist ihm in dieser Situation eher hinderlich. Er überlegt kurz, ob er in die Straße einbiegen soll, macht sich aber keine Gedanken darüber, welchen Vorteil er davon gehabt hätte. Ist das eigene Leben soweit in unbekannte Gebiete vorgedrungen, die sich jeglicher Orientierung versagen, so hilft es nur noch, auf gut Glück den Ausweg zu finden. Eigentlich spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob man an der nächsten Kreuzung rechts, links oder geradeaus geht.

Welche Schätze wird er hier auf den Straßen noch entdecken, denkt er, als er an der nächsten Straßenecke einen Aktenkoffer herumliegen sieht. Ein kurzer Druck auf die Schnappschlösser offenbart ihm den Inhalt: Verbriefungen in Millionenhöhe. Eine ihm unbekannte Bank hat diese Art von Wertpapieren unter die gierigen Käufer gebracht, die nun nichts mehr wert sind. Er hält den geöffneten Koffer über seinen Kopf und lässt es Schuldverschreibungen regnen. Dabei tanzt er wie Rumpelstilzchen und dreht sich immer schneller um seine eigene Achse, bis er erneut sein Gleichgewicht verliert und mit dem Kinn auf eine Bordsteinkante schlägt.

Er findet sich nach kurzer Bewusstlosigkeit in einer Ecke liegend wieder, zwei junge Männer in Uniform über ihn gebeugt, die ihm eine, was zuvor noch für ein paar Sekunden ausgefallen war, alles wieder in Gang setzende Spritze mit Nanosonden verpassen, um sein schrottreifes KC wieder in einen betriebstauglichen Zustand zu versetzen. Er rappelt sich erneut auf und setzte in gewohnt sicherer Weise seinen Gang – wohin auch immer – fort, ohne sich bei den Herren zu bedanken, die wortlos ihre Tasche packen und in ihrem Dienstfahrzeug das Weite suchten.

Er denkt an die großen Kulturen, die unter ihrem eigenen Zivilisationsdruck kollabiert sind und heute, wie weiße Zwerge, in die Gegenwart strahlen. Zu viele Menschen graben die Erde um, angetrieben durch ihre Phantasie, haben sie sich dabei in dem Glauben verloren, sie könnten etwas finden. Ihr ganzes Leben besteht aus Suchen und Nicht-Finden, den Nibelungenschatz zum Beispiel oder Atlantis. Dabei setzen sie immer mehr Technik ein, suchen immer mehr Sponsoren, die alles finanzieren, als wollten sie etwas mit allen Mitteln herausfordern, was es nicht gibt aber gerade deshalb vorhanden ist, um es erneut zu vermessen, zu dokumentieren und aufzubereiten.

Wohin soll er seinen Schritt in diesem Allerweltsbasar richten? Er muss seinen Weg zum türkischen Einzelhändler Yasemin finden, den er immer dann aufsucht, wenn er in dieser Gegend ist. Doch wie fremd erscheint ihm dies Bühnenbild mit der ausgeprägten Leidenschaft fürs Hintergrundgeschäft und die dazu notwendige Doppelmoral, um den Laden am Laufen zu halten. Die Schreckensnachrichten wurden ebenso durch den Äther gedreht wie die Hoffnungsnachrichten heruntergeleiert, in denen er seine Daseinsberechtigung wiederfinden kann.

Geschäfte, vollgestopft mit Körben oder Anzügen oder mit Salami, jeden Kubikmillimeter bis unter die Decke ausgenutzt oder sogar bis an die Eingangstür gestapelt. Doch der Hund, der gegenüber, vor dem Salamigeschäft liegt, hat einen sonderbaren gequälten Gesichtsausdruck. Nur eine Pfote trennen ihn vom Wurstparadies. Wie von einer unsichtbaren Energiewand zurückgehalten, regt dieser sich selbst dann nicht, als er ihn beim Vorübergehen ankläfft, allein um sich zu versichern, dass sich das Leben durch all seine Zwiebelschichten hindurch beide erreichen kann.

Endlich hat er den Teil des Basars erreicht, den er als authentisch betrachtet. Gaukler säumen den Weg. Feuerschlucker, die die Decken brennen sehen wollen, arbeiteten mit den Jongleuren zusammen, die heute zur allgemeinen Belustigung ihre Kugeln und Kegel durch die Luft jagen, als würden sie mit neuen Produkten jonglieren. Doch dann hält er inne.

So spiegelt sich derjenige, der an den Strippen zieht, in demjenigen wider, der an den Strippen hängt. Minimale Muskelzuckungen können große Ausschläge bewirken, wie das Heben eines Armes oder das nach vorne Stellen eines Beines. Auch für ein weit aufgerissenes Maul reicht eine kleine Handbewegung aus. Der an den Strippen hängt, ist gleichsam ein Verstärker, der den gewollten Bewegungen einen derartigen Schwung verleiht, sodass die Umstehenden etwas Eigenständiges, durch unsichtbare Hand Gelenktes, wahrnehmen. Und all dies basiert auf dem Hebelgesetz, das die Arbeit als ein Produkt aus Kraft und Weg beschreibt und somit auch erklären kann, warum nur geringe Kräfte nötig sind, um Großes zu bewegen. Und dies scheint ihm gerade in diesem Augenblick nicht nur logisch sondern auch durch das Experiment verifiziert.

So ist das, was dem Zuschauer zur Belustigung dient, erst dann authentisch, wenn die entsprechenden Texte, die Musik und die Kostüme, die Bewegungen derart untermalen, dass all die unterschiedlichen Wirkbestandteile wie in einem Tanz als ein Ganzes erscheinen und mit nur kargen Mitteln die größte mögliche Wirkung erzielt werden kann, die in dem Bann ihren Ausdruck findet, in den der Zuschauer gezogen wird, der nur auf die Puppe achtet und den Spieler gleichsam in den Hintergrund entlässt. Ein unermessliches Lernpotential erfüllt den Raum und eröffnet jeglichem Inertialsystem seine eigene Geometrie, die durch die Bahn des Schwerpunktes des Gliedermannes auf einer Oberfläche nachgezeichnet wird, die wiederum durch Torsion und Krümmung festgelegt ist.

Wirft der an den Fäden Hängende Handküsse ins Publikum, fühlt dies sich gleichsam geschmeichelt, (und) wird ebenso unruhig, bedroht die Puppe das Publikum mit einer Pistole und fordert Geld oder Leben. Es lässt sich von demjenigen, der den Mechanismus beherrscht, jeder Rhythmus über die Fäden übertragen, die er gerade in seiner Inszenierung eingeplant hat, oder die vielleicht sogar einer spontanen Idee seiner Seele entsprungen ist und dem Tanz eine neue, nicht geplante Richtung weist.

Ist das Marionettenspiel erst dann vollkommen, wenn sich die Schwerpunktsbewegung der Puppe mit derjenigen des Spieler zur Deckung bringen lässt? Wäre dies das einzige Kriterium für die Ästhetik eines Vorgangs, der sich unabhängig vom Betrachter ereignen soll, aber ohne diesen nicht auskommt, so würde die Geometrie nur insofern eine Bedeutung haben, dass man ein und dieselbe Bewegung niemals beliebig oft reproduzieren könnte, weil es schlicht wegen der Einmaligkeit unserer Existenz undenkbar scheint, die Bewegung der Seele beliebig oft zu reproduzieren.

Ein dermaßen stark gekrümmter Seelenort kann niemals in die flache Geometrie des Gliedermannes passen. Was allerdings passiert, wenn der Betrachter mit in das Spiel einbezogen ist, er das Tempo ebenso bestimmen kann wie die Bewegung des Schwerpunktes, durch Zuruf gleichsam und so die Spontaneität des Spielers durch seine eigene potenziert?

Aber erst dann ergeben sich die Momente, die letztendlich den Spieler zum Gott erheben, weil er den Zuschauern das gibt, was sie gerade wollen. Doch der scheinbar unendlichen Möglichkeiten einer wollenden Vielfalt ist nicht immer leicht Herr zu werden. Insofern ist es für den Marionettenspieler einfacher, alle die Einzelheiten derart zu bündeln, dass sie sich in einer Äquivalenzklasse wiederfinden, in der die Mannigfaltigkeit der Wünsche und der Bewegungen verschwinden, wie in einer Kiste, in die ein Kind seine Spielsachen steckt. Dann sind wir bei dem angelangt, was man gemeinhin das Abstrakte nennt: Für die Gliederpuppe, die bewegt wird durch die Gesetzmäßigkeit einer Äquivalenzklasse, die sich getreu in der Geometrie der Seelen widerspiegelt, ist auch für das endliche Bewusstsein eine Ästhetik des Vorgangs denkbar, der sich nun beliebig oft in einer flachen Raumzeit reproduzieren lässt, die der Abstraktion Rechnung trägt.

Also findet sich das, was wir als ein unendliches Bewusstsein zu denken geneigt sind, um all der Konkretheit beraubt, die sich in der Bewegung der Puppe und den Wünschen der Zuschauer vollziehen, im endlichen Bewusstsein wieder, vorausgesetzt, wir wählen die Äquivalenzklasse abstrakt genug. Er lacht, als er dem Marionettenspieler zusieht, wie er gerade einen Popstar inszeniert und die Geldstücke in seiner Mütze landen.

Er muss weiter und so läuft er die letzten Meter zum Geschäft. Das Zelt des Wahrsagers, die Märchenhütte und das Schloss des Zauberers ziehen an ihm vorbei, wie die Kulissen in einem Film. Die dressierten Tiger, die gerade im Begriff sind, durch einen brennenden Reifen zu springen, dienen ihm als Wegweiser zu dem Ort, wo er schon längst hätte sein müssen. Couscous, Weinblätter, Hoummus, Fladenbrot, Schafkäse und Hammelfleisch, alles was er gerne isst. Vor dem Geschäft sind die Obst- und Gemüsestände aufgebaut, im Geschäft sind die Waren gestapelt. Der Verkäufer nimmt eine Leiter, um die Flasche Rotwein aus dem obersten Regal zu zaubern, auf die er es gerade abgesehen hat.

Was er hinter den Dosen versteckt sieht, beeindruckt ihn nicht einmal. Ein zum Zylinder aufgerolltes Bündel, nur wenige Zentimeter von seiner Hand entfernt, mit einem Gummi fixiert und geschätzt 10 cm Durchmesser. Der Mann greift zu, um das Lila mit der aufgedruckten 500 in seine Tasche zu stopfen.

In einer stillen Ecke wird er es zählen. Woher das Geld kommt, interessierte ihn wenig. Dass er es jetzt hat, ist alles, was in diesem Moment zählt. Nach seiner ersten Schätzung müssten es um 50.000 Euro sein. In einer Hand umklammert er die Dose Weinblätter, die er an der Kasse zahlt, als sei dies das einzige, worauf es ihm ankommt. Am liebsten hätte er das Bündel 500-Euro-Scheine in der Dose verschwinden lassen. Etwas unsicher verlässt er das Geschäft, die Hand immer noch in der Hosentasche, um das Bündel zu fühlen. Ja, es ist noch da! Er macht sich auf die Suche nach einem Ort, der dies Geheimnis niemals preisgeben kann. So gilt es ihm heute als erwiesen, dass die größte Dummheit, die die Menschheit jemals hervorgebracht hat, der Begriff des Guten und damit auch sein Gegenteil, der Begriff des Bösen ist. Das Gute ist im lebendigen Zusammenhang einer gierigen, skrupellosen und vereinzelten Gesellschaft nur als eine zynische Werbekampagne zu sehen, die allein zu dem Zwecke erdacht ist, den Menschen mit aller Eindringlichkeit deutlich zu machen, dass jeder Einzelne sein Elend und seinen Reichtum in dieser Welt verdient hat und dies als einzige Gerechtigkeit betrachtet werden kann. Es sei denn, dass das unvollständige Werk des Schöpfers seine gerechte Strafe findet.

Und schon ist er wieder dabei, den dummen Geschichten, die dieser Welt den Stempel aufdrücken, eine weitere hinzuzufügen.





 
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Geschichtensammlung von auf unserer Homepage veröffentlichter Prosa

Kurze Geschichten

Unter kurzen Geschichten ist allerlei literarisches Kurzes zu verstehen. Dazu gehören Kurzgeschichten, Dramoletti und feuilletonistische Betrachtungen, die ich im Laufe der Zeit auf unserer Homepage www.friededenhuetten.de veröffentlicht habe. In den Reflexionen beschäftige ich mich mit Berlin, der Stadt, in der ich lebe. Abgeschlossen werden die kurzen Geschichten mit Reisebeschreibungen. Von einer dieser Minireisen nach Krakow am See stammen auch die Schneckenfotos, die jeden Teil der Sammlung einleiten.

Sieben märchenhafte Geschichten als eBook auf neobooks

Eine Welt Märchen

Siebenmond steht für sieben märchenhafte Kindergeschichten. In den unendlichen Weiten des Weltraums lebt Tahruk, der den Kleinen König trifft. Der ist in arge Schwierigkeiten geraten, weil er seinen Planeten zu klein findet. Kann Tahruk ihm helfen? Was ist mit den Bewohnern auf dem Planeten Exsulto nur los? Sie prahlen damit, dass sie alles besser machen können und ihr Planet der schönste Planet im Universum ist. Lest nach, ob das wirklich stimmt. Es gab einmal eine Zeit, da segelten Flugriesen durch die Lüfte und waren gut zu den Menschen. Aber auch die Flugriesen, obwohl sie groß und stark sind, geraten in Bedrängnis. Lest, wie sie aus ihrer prekären Situation wieder herauskommen. Alexander von Humboldt war ein großer Forscher, der die Geheimnisse der Erde, den Planeten auf dem wir leben, ergründet hat. Aber er kannte die Bürzelbären noch nicht. Im Buch könnt ihr die Geschichte ihrer Entdeckung nachlesen. Noch weitere märchenhafte Geschichten warten auf euch. Die von der ängstlichen Sonne, die Geschichte von einem Land, das sehr ungewöhnlich aussieht und in dem sehr merkwürdige Gestalten leben. Aber nur Eine kennt die Wahrheit und ein kleines Kind wird sie kennenlernen. Wie, erfahrt ihr in der Geschichte über das Land Real. Schach ist ein königliches Spiel. Es erfordert sehr viel Konzentration. Aber wusstet ihr, dass es besondere Menschen gibt, die kunstvoll gestaltete Schachbretter machen? Nicht jedes Schachbrett ist gleich, aber manchmal erzählt auch ein Schachbrett eine Geschichte, die vielleicht unglaublich ist. Viel Spaß beim Lesen. Oder lasst euch die Märchen einfach vorlesen! Das habe ich auch bei meinen Kindern gemacht und die erinnern sich noch heute daran.

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