14.10.10

Birgit:

Der Kurzurlaub in Freiburg ist längst gebucht, es gibt kein Zurück. Das Wetter in Berlin ist und bleibt schön, für den Südwesten ist Regen angesagt. Wir fahren also. Die Hoffnung, angenehm überrascht zu werden, ist noch vorhanden, wenn auch recht vage.

Warum aber tun wir uns das an? Wir buchten im Frühsommer, das war, als Birgit noch an ihrem Roman schrieb. Freiburg sollte – neben Berlin – der Handlungsort sein. Einige lokale Gegebenheiten mussten überprüft werden, gewisse Ereignisse bedurften einer letzten Recherche. Als es dann doch nichts wurde mit dem Buch, hatten wir längst den Vertrag für die Ferienwohnung unterschrieben. Der Herbst näherte sich, mit ihm die Ferien, der Reisetag.

Bereits im Zug zogen wir die mentale Notbremse: Komme, was wolle, wir werden das Beste für uns draus machen. Und, gelingt uns das nicht oder sind die Bedingungen gegen uns: Wir werden den Reinfall schreibend begleiten. Immerhin: ein Ziel.

 

15.10.10

Günter:

Berlin Freiburg mit dem Zug. Laut Plan sechs Stunden unterwegs. Am Vortag noch die Eile mit dem Kofferpacken. Alles mitnehmen. Irgendwie fehlt immer etwas. Wenn wir wieder da sind, fehlt etwas mehr. So war es, so ist es, so wird es sein. Freiburg, wir werden sehen.

Der ICE fährt pünktlich im Berliner Hauptbahnhof ein. Gleis 13, eigentlich müsste mir das etwas sagen. Und siehe da, die Bahn fährt ab, kommt irgendwann auch an. Aber zu spät. Insgesamt 55 Minuten wegen „Oberleitungs- und Personenschaden“. Über mehrere Telefonate muss Birgit der Zimmervermieterin den exakten Zeitpunkt der Ankunft mitteilen. Gegen 16.00 Uhr werden wir endlich ankommen.

Die Stadt liegt vor uns und ist grau. Das Zimmer ist in der Fischerau, gleich hinterm Martinstor. Die Bächle sind leer und das Zimmer auch. Wir stehen mit den Koffern vor dem Haus und warten auf Einlass. Alles ist dann nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben, wie die Bilder im Internet es verhießen.

Eine Schieflage nach der anderen droht. Ich fühle mich heimisch, Birgit ist enttäuscht. Sie muss erst das überwinden, was alles nicht so sein sollte. Zum Trost gehen wir wenig später in eine Buchhandlung. Die größte am Ort, in Uninähe. Kaum sind wir eingetreten, brüllt uns das Rot der Sarrazin-Büchertürme an. Also rückwärts wieder raus. Auf zur nächsten Buchhandlung. Steht Herder drauf, ist Thalia drin. Auch hier die bedrohlichen Türme mit der falschen Farbe. Nicht weit entfernt ein führender Sozialdemokrat, der uns den Kapitalismus erklären möchte. Freude kommt erst auf, als wir am Suhrkamp-Paperback-Regal stehen. Neu aufgemacht, im Windows-Design. Alles ist gleich, wird immer gleicher. Auch Thomas Bernhard musste sich derart uniformieren lassen. Der Untergeher? Ja, das muss es jetzt sein, der Titel passt.

Das gesuchte Geschenk haben wir dann auch bekommen. Lieblos verpackt, also runter mit dem Zeug, kaum haben wir den Laden verlassen. Peter Bichsels Kindergeschichten in abgerissenem, geschmacklosem Papier – das geht überhaupt nicht.

 

Unsere Ferienwohnung im 1.Stock in der Fischerau. Der Rabe blickt argwöhnisch nach oben.

16.10.10

Der erste Tag beginnt, wie der vorherige Tag geendet hatte. Grau und ein wenig Regen. Aus dem sonnigen Berlin kommend, heißt es jetzt: eine Mütze kaufen. Grau ist die Mütze meiner Wahl, passend zum Wetter. Birgit deckt sich in einem nepalesischen Laden mit einer Wollmütze ein – so viel Individualismus muss sein. Ich bin’s zufrieden, und beide werden wir nicht mehr nass. Inzwischen sind wir auf dem Marktplatz angelangt.

Freiburg war für uns immer ein besonders idyllischer Ort. Auch politische Widerstandsformen in dieser Region kamen mir immer besonders idyllisch vor. Genau richtig für Sozialromantiker, wie ich es damals war. Wer wäre nicht ein guter Mensch. Aber die Verhältnisse...

Eines dürfen Sie in keinem Fall vergessen, sollten Sie einmal nach Freiburg kommen. Der frische Apfelsaft, früher Most genannt, ist einfach Spitze. Wir haben uns mit einem 3-Liter-Kanister eingedeckt. Birgit hat noch dunkelblaue Weintrauben vom Kaiserstuhl gekauft. So süß und so aromatisch bekommt man die nicht mal im Supermarkt in Berlin. Die Produkte aus der Region haben immer einen besonderen Charme. Sie sind so köstlich! Bleiben die Walnüsse, die müssen wir noch testen. Birgit hat sie auch deswegen bei einer alten Bäuerin gekauft, weil sie ihr leid getan hat, so allein im Regen, in der Kälte. Was sie nicht sah: die Alte hielt die Hand immer noch auf, als ich schon gezahlt hatte.

 

Birgit:

Es regnet, was anderes sollte uns das Wetter jetzt auch noch als Zugabe zu diesem Anti-Urlaub bieten? Ein Highlight sollte der Theaterabend gestern sein. Kellerbühne Wallgrabentheater, „Wind in den Pappeln“. Ich wollte nicht, das Thema (drei alte Männer im Altenheim sinnieren über die Trübsal des Lebens) wollte mir nichts sagen. Im Foyer des Theaters selbst wurde ich wohl ein bisschen korrumpiert vom lauschigen Kerzen, Antike-Möbel-Ambiente. Juchzte fast vor Begeisterung, als ich den alten Vitrinenschrank sah, hinter den Scheiben Glitzersternchen und dunkler Taft. Darf ich ein Foto machen?

Abends dann der rote Samtvorhang war immerhin viel verheißend. Hätte ich da schon gewusst, dass dieser Vorhang auch schon der Höhepunkt des Abends sein sollte.

Es wurde gelacht bis fast zum Grölen, es wurde geklatscht zu zotigen Altmännersex-Anspielungen oder zu abgelatschten Kalauern. Hilfe, wo ist hier der Ausgang?

Hilfe, wo ist hier der Ausgang aus diesem schmucklosen Kokon namens Freiburg, der seine Scheinschmetterlingsflügel offenbar nur zu touristischen Hochzeiten aufblitzen lässt, sie in den Zwischensaisonzeiten wieder in die Requisitenkiste versinken lässt. Sogar das Wasser wird aus den Devisen bringenden Kleingewässern abgelassen. Sparsamkeit ist angesagt, die ausgetrockneten Becken werden durch den hin und wieder fallenden Regen wieder aufgefüllt. Pfützen!

 

Günter:

In der Pause hat Birgit mich in ein Gespräch verwickelt. Sie verlangte von mir rigoros, ich solle hier und jetzt Stellung nehmen zum Provinztheater. Nur widerwillig ließ ich mich darauf ein. Es war mir unangenehm, die Karten waren schließlich teuer genug gewesen. Nein, ein Genuss war es auch für mich nicht, den Alten auf ihrer Gartenbank auf der schmucklosen Bühne bei ihrem Geschwätz zuzuhören. Noch einmal ins Programmheft geschaut: Was können wir von Gustave, René und Fernand lernen? Im selben Moment, als ich dies las, wurde mir klar, dass ich mich im Kindertheater befand. Kaspertheater wäre schöner gewesen – da stimme ich Birgit zu.

 

17.10.10

Das Grau hält sich, auch am zweiten Tag. Die Stadt gewinnt an Bedeutungslosigkeit. Zu eng ist es an manchen Stellen. Das Wetter am Donnerstag soll schöner werden. Ein Lichtblick – mit Sicherheit nur für die gebeutelten Einwohner dieser grauen Stadt. Ich persönlich würde mich freuen, wenn sich das Grau halten würde.

Am Abend wollen wir die Hexen besuchen. Die Opfer des religiösen Totalitarismus. Neben unserer Ferienwohnung soll eine gehaust haben. Habe ich das schon geschrieben?

Das Freiburger Münster mit Wasserspeiern. Die Silbervorkommen im Schwarzwald ermöglichten damals den Bau des Münsters. Heute muss für seine Sanierung gesammelt werden. Daneben: Die Idylle hat immer zwei Seiten.

Birgit:

Der 18. ist heute. Ist heute der 18.?

Abends die mit Spannung erwartete Historix-Tour.

Kurz berichtet: Die Fakten kannte ich, die Orte nicht. Schön war letztendlich, dass der mittelalterlich verkleidete Nachtwächter (mit kerzenerleuchteter Stalllaterne in der Hand) bis unmittelbar vor unsere derzeitige Lagerstatt führte: Im (inzwischen abgerissenen) Haus daneben, das den schönen Namen „Haus zum Bratspieß“ trug, lebte einst die der Hexerei beschuldigte Anna Wolffertin, genannt Schnecken-Anna. Auch sie wurde im Jahr 1599, zur gleichen Zeit wie die beiden Mitangeklagten (Mössmerin, Stadellmenin) auf dem Holzmarktplatz enthauptet und anschließend verbrannt. Am Martinstor ist – zur Stadtseite hin – eine entsprechende Gedenkplakette angebracht. Sie bedürfte einer Auffrischung, die Schrift ist nur noch mit Mühe zu entziffern.

 

Günter:

Eigentlich landen wir bei der Hexentour am Ende genau da, wo wir losgelaufen sind. Ein Herr mit schwarzem Umhang über den Jeans erscheint fast pünktlich vorm Portal der Martinskirche am Rathausplatz. In der Hand trägt er eine Laterne. Mit ihr leuchtet er uns den Weg.

Kalt ist es und wir bedauern, nicht unsere Mützen mitgenommen zu haben. Ich drehe mich um, weil ich hinter mir Birgit wähne. Aber ich schaue nur in die Dunkelheit. An meiner Hand verspüre ich ein kaltes, haariges Etwas. Erschrocken ziehe ich sie zurück.

Der Stadtführer erzählt vom Hexenhammer oder von der Institutionalisierung der Hexenjagd. Alles nach festgeschriebenen Regeln, versteht sich. Die berühmte Frage nach dem Sein oder dem Nichtsein wird hier auf die Frage reduziert, wann eine Hexe eine Hexe ist. Eigentlich ein höchst schwieriges Unterfangen. Wie sollte man auch nach all den theoretischen, nur zum Teil wissenschaftlich belegten Ausführungen unseres Führers diese sehr schwierig nachzuprüfenden Voraussetzungen für das Hexensein überhaupt objektiv überprüfen? Das Geständnis musste erzwungen werden. Noch heute gibt es sehr detaillierte Beschreibungen, wie man die Schmerzen so unerträglich gestalten kann, dass schließlich alles gesagt wird, was man hören will.

Müsste mal saniert werden. Ist bestimmt billiger als die Sanierung des Münsters. Erinnerung an den Hexenwahnsinn durch ein Schild am Martinstor oder Mc Donaldstor, weil dort die besagte Fastfoodkette beherbergt ist.

 

19.10.10

Birgit:

 

Wirklich schön und ergebnisreich war am 19. die Suche nach passablen Kinos in dieser Stadt. Friedrichsbau, Harmonie, Kandelhof heißen sie – immer noch. Nur die „Kurbel“ scheint es nicht mehr zu geben. Im Kandelhof hatte ich in den früheren 1950ern mein erstes Kinoerlebnis: Toxi. Erinnert das Toxi-Lied: Ich möcht so gern nach Hause gehen, ai-ai-ai ...die Heimat möcht ich wiedersehn, ai-ai-ai-ai.. Das blieb hängen, so kurz nach der Flucht.

Wir landeten schließlich am Holzmarktplatz (wo sich ja einmal, auf dem jetzigen Schulhof des Goethegymnasiums, der Hinrichtungsplatz der drei “Hexen” befand) im Friedrichsbau und sahen uns abends den wirklich sehens-, denkens- lebenswerten Film über Friederike Mayröcker an: Das Schreiben und das Schweigen. Als auf der Leinwand einmal – es war auf einer Lesereise in Berlin, sogar im Berliner Ensemble! - eine Straßenbahn vorbeifuhr, auf der (ich hatte es so gehofft!) die Liniennummer “M1” stand, jubelte ich kurz auf.

So schön der Film war: Unser Kulturhunger in dieser regnerischen, potemkinschen Bilderbuchstadt war entfesselt. Und so planten wir für den kommenden Tag gleich drei Highlights:

 

20.10.10

 

Das erste Highlight: das Augustinermuseum. Das war nun wirklich erstaunlich gut bestückt und sehenswert. Selbstverständlich viel sakrale Kunst, das schuldet das Haus dem nahen erzbischöflichen Ordinariat, aber auch seinem Ursprung als Kloster. Leider nur zwei Exponate von Hans Baldung Grien (1484-1545), auf den hatte ich mich besonders gefreut. Ich habe viele Aufnahmen gemacht, leider zeigte der Akkuanzeiger, dass ich von nun an ökonomischer mit meiner fotografischen Kreativität umgehen muss.

Die wirkliche Überraschung aber erwartete uns unterm Dach: Malerei aus der Region, 19. und frühes 20. Jahrhundert. Da hätte ich noch eine Weile bleiben können, mich setzen, ein zweites und ein drittes Mal bestimmte Bilder ansehen, deren Spektrum von der bäuerlichen Romantik bis hin zum Impressionismus und frühen Expressionismus reichte.

Wir hätten mit derselben Karte (6 €) noch weitere lokale Museen besuchen können – Freiburg besitzt seit 25 Jahren sogar ein eigenes Museum für neue Kunst! – doch zunächst wartete ein weiteres kulturelles Event auf uns: das Freiburger Puppentheater mit dem Stück: „Bello, dein Knochen ist weg!“

Da saßen wir dann in der „Harmonie“ in der hintersten Reihe des mittelgroßen Saales und warteten auf den Kasper. Der pinkfarbene Glitzervorhang öffnete sich, es ging los, und von nun an sangen wir, wenn der Kasper es denn wünschte, gemeinsam mit zahlreichen 2 bis 6-Jährigen und deren Omas: Tri-tra-trallala, tri-tra-trallala. Günters Bass machte sich dabei ganz vorzüglich. Wie immer bei dieser Art von pädagogischer Kinderbelustigung siegte das Gute, mit unserer und der Kleinen lautstarker Unterstützung war der Räuber schließlich eingefangen und die Hexe auch – und Bello hatte endlich seinen Knochen wieder.

Theater für Groß und Klein. Aber es gibt noch mehr Theater in der Stadt.

Günter:

Die Geschichte ist mir zu kompliziert. Aber die Kinder wissen auf die Fragen immer die richtige Antwort. Es ist egal, ob sie den Kasper an den Räuber verraten oder umgekehrt. Einige plappern alles aus, Gut und Böse gibt es noch nicht.

Als zum Schluss noch die Polizei geholt wird, um den Räuber einzusperren, der Bello den Kochen geklaut hat, flüstert Birgit mir zu: Und wo sind die Wasserwerfer? Alles muss immer so brav ablaufen als läge der pädagogische Mehrwert in der Anpassung an die Institution Gesellschaft. Ach, fast hätte ich es vergessen, wir sind im Theater Harmonie.

 

21.10.10

Birgit:

Eingesperrten Zootieren gleich laufen wir tagsüber von einer auf historisch getrimmten Attraktion zur nächsten; der Regen, mehr noch der Überdruss an zur Schau gestellten Idylle lässt uns recht bald wieder in unsere Unterkunft zurückkehren.

Nebenbei: Die Matratzen hier sind eine Strafe – ich wüsste im Moment allerdings nicht, wofür. Ein pseudojapanisches Futonbett mit einer vermuteten 10 cm hohen Pressholzplatte als Matratze. Ist gut, dass wir nicht auch noch Steine als Kopfkissen haben – so soll es im fernen Osten ja üblich sein.

Ich aber sehne mich nach dem nahen Osten – nach Berlin. Nach meinem Arbeitszimmer, den weichen Betten, der Badewanne mit ganz viel Schaum.

 

Günter:

Das Grau hält sich. Die Stadt bedeutungslos, die Menschen lästig. Zu eng ist es an manchen Stellen. Ausweichen will ich zwar, aber schon bin ich eingekesselt. Dann eben anrempeln. Ich hasse das. Aber vielleicht die einzige Möglichkeit in dieser Situation. Ich bin dumm, weil ich mich immer in diese Situation begebe. Aber der Widerstand muss zu spüren sein. Das Grau ist gewichen. Es zum Verschwinden bringen. Seiner Macht ausweichen. Obwohl es mich eingekesselt hat, mich umgibt, einhüllt, mich verschwinden lässt. Was kommt nach den hässlichen Menschen. Hässlich, weil sie sich über etwas ärgern, das größer ist als sie?

Wo werde ich die Atonalität in dieser Stadt finden? Gibt es sie überhaupt noch. Selbst die einzige Hausbesetzung in der Stadt muss harmonisch ablaufen. Die Anarchoflagge, am Giebel eines Gartenhäuschens angebracht. Der Besitzer sei einverstanden mit der Besetzung, sagt eine junge Frau. Leider ist es nicht geheizt. Wollt Ihr mal reinkommen und Euch umsehen? Immerhin: wir werden solidarisch geduzt.

Schön, dass heute alles so friedlich abläuft. Früher, ich wage zu sagen, „zu unseren Zeiten“, hätte man sich das Glotzen verbeten. Schließlich war die Illegalität nicht umsonst zu haben. Provokation war gestern, Harmonie ist heute. Was wird morgen sein? Ich sehne mir den Untergang dieses giftgrünen Ladens namens F. so schnell wie möglich herbei. Aber da muss ich bestimmt noch ein Jahrzehnt warten. „Exit throught the gift shop“ war dann auch der einzige Lichtblick, aus England kommend. Ein Film, der nicht nur sehr unterhaltsam ist. Banksy und den Kinobetreibern sei Dank, er hat diese Stadt für mich ein wenig erträglicher gemacht.

 

Birgit (die immer das letzte Wort haben muss …):

 

Friederike Mayröcker, ihrer Filmemacherin und Protokollantin – sowie den Betreibern des großartigen Kinos „Friedrichsbau“ am Holzmarktplatz sei Dank. Sie alle haben diese Stadt für mich ein wenig erträglicher gemacht.

Nach all den Jahren.

Die Stadt und die Kunst, die Kunst und die Stadt.

© Bio, GOO, Oktober 2010