Menue am 12.04.2009 und 13.04.2009:

Zu Ostern gibt es bei uns Lammkeule mecklenburgische Art. Wir haben sie drei Wochen zuvor als special offer im Supermarkt gekauft. Die Saucen sind das Wichtigste, hat mir einmal mein Schwager verraten. Diese Meinung teile ich zwar nicht, aber sie geben dem Essen eine besondere Würze, wenn sie nicht zu üppig gereicht werden. Früher haben wir den Lammbraten immer mit Mintsauce – nach englischer Art – serviert. Heute wollen wir es einmal nach Mecklenburger Art probieren.

In unserem Kurzurlaub in Krakow am See haben wir uns ein Kochbuch mit Mecklenburgischen Gerichten gekauft. Uns ist sofort aufgefallen, dass es ein paar Fleischgerichte gibt, die mit Backpflaumen („Plummen“)serviert werden. Das mussten wir heute ausprobieren.

 

Zutaten:

 

Menge

Preis in €

Bemerkung

1 kg Kartoffeln

0,36

 

1 Lammkeule

13,56

 

1 Packung Backpflaumen

4,10

Aus dem Bioladen – sehr teuer

1 Waldpilzsuppe

0,39

 

1 Packung tiefgekühlte Bohnen

0,99

 

1 Flasche Dornfelder

2,59

Für die Sauce und als Getränk

Gewürze

 

 

Energieverbrauch

1,10 (entspr. 5,5KWh)

Ca. 3 Stunden Kochzeit für den Lammbraten

Summe in €

23,09

Reicht für zwei Tage und zwei Personen

 

Zubereitung: Lammbraten am Tag vorher auftauen lassen. Am Tag der Zubereitung die fettige Seite mit Senf bestreichen und mit Knoblauchstiften spicken. Die fleischige Seite mit Pfeffer und Salz und Herbes de Provence gut würzen.

Danach bei 180o im Backofen die fleischige Seite für ca. 45 Minuten schön anbraten. Etwas Wasser dazu geben, damit das Fleisch auch schön weich wird. Den Braten wenden und für weitere 45 Minuten die fette Seite braten. Immer wieder etwas Wasser nachgießen. Zum Schluss den Braten erneut wenden und die Temperatur auf 150o zurück drehen, dann das Fleisch für ca. 90 Minuten weich garen lassen.

Insgesamt haben wir die Lammkeule für 3 Stunden im Backofen gehabt. Das Fleisch war wunderschön zart und saftig.

Die Backpflaumen etwa eine Stunde in warmen Rotwein einlegen. Die Kartoffeln und die Bohnen eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit aufsetzen. Die Waldpilzsuppe für die Soße zubereiten. In die Soße kommt der Rotwein von

 

den Trockenpflaumen sowie der Bratensaft.

Serviert wird das Ganze mit den Backpflaumen über dem Fleisch oder in der Soße.

 

Guten Appetit!

 

 

 

 

Beurteilung: „Ein Festtagsessen! (Günter)“ „Das Fleisch war besonders zart. Die Backpflaumen waren der Clou (Birgit)“ ***** . . . (5 von möglichen 5 Sternen)

 

Resteverwertung: Was immer noch übrig bleibt, kann als Lammgulasch mit Paprika und Kartoffeln zubereitet werden..

 

© bio, goo, April 2009