Friede den Hütten! ...

Georg Büchner 1813 - 1837

 
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...im Schlosspark Pankow

 

 

 

Die Zeilen ändern sich

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DIE ZEILEN ÄNDERN SICH


es begab sich aber zu der zeit dass der propagandaminister des landes LACHEN zur kriegspflicht erklärte


also begaben sich die herren an den schalthebeln der macht daran das volk das LACHEN wieder zu lehren


und FRÖHLICHKEIT war die parole und die heile deutsche restfamilie lachte, lachte, lachte über filmspäße und erst viel später für hintergründig erklärtes kabarett


denn - so meinte der propagandaminister - wenn einem volk zu viel an leid zerstörung tod zur mußezeit auch noch geboten würde - was andres bliebe ihm als zu verzweifeln an der welt


also erging der befehl an die verantwortlichen für kulturelle bildung und unter lachen und scherzen wurden freudenfeuer entzündet im lande mit büchern

 

und die seife mit der man sich danach die hände wusch vom schmutz der zeit nannte man schalkhaft schmunzelnd ISRAEL oder SARA

es begibt sich aber zur zeit dass die herrschenden der welt ANGST zur friedenspflicht erklären


also begeben sich die herren an den roten telefonen daran die welt das FÜRCHTEN wieder zu lehren


doch FRÖHLICHKEIT bleibt die parole und wer noch kann der lacht und lacht und lacht über fernsehspäße und erst viel später als hintergründig erkanntes kabarett


denn - so befürchten die psychologen - wenn einem volk mehr leid verzweiflung tod zur mußezeit auch noch geboten würde - was andres bliebe ihm als zu verweigern sich der welt


also ergeht die weisung an die herrscher der medienkonzerne und unter lachen und scherzen werden freudenfeuer entzündet im lande noch ohne bücher

 


und manch einer nennt bereits wieder schalkhaft schmunzelnd seine seife beim namen FATIMA oder MOHAMMED - ISRAEL oder SARA


©bio/1981
 
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Der Wuppertaler Auschwitz-Prozess
 
Vom Oktober 1986 bis zum Januar 1988 stand der 1921 geborene Gottfried Weise als Angeklagter vor dem Wuppertaler Landgericht. Gegenstand des Verfahrens waren Tötungshandlungen, die der Angeklagte in dem von der nationalsozialistischen Führung während des Zweiten Weltkrieges in Südpolen errichteten Konzentrationslager Auschwitz im Jahre 1944 an Deportierten und Häftlingen des Lagers begangen haben soll. Die Autorin hat den Prozess mitschreibend begleitet und legt mit diesem Buch erstmals Auszüge aus ihren vor Ort gemachten Aufzeichnungen vor.


Nordpark-Verlag Wuppertal, 2015
ISBN 978-3-943940-15-2  / 12,00 €


 

Der Mann, der auf dem Dach spazieren ging

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13 fantastische kleine Geschichten

Der Mann auf dem Dach, den keiner so recht erkennen kann, weil er verblüffende Ähnlichkeit mit einem Raben hat, besitzt eine eigenartige Kommode, mehrere Spiegel und einen kreativen linken Fuß, der es in sich hat. Er ist nicht der einzige Protagonist, der diese 13 kurzweiligen Miniaturen durcheinander wirbelt. Ein kleiner Herr betritt mit Tippelschritten den viel zu großen Wartesaal eines Vorstadtbahnhofs und verschwindet, auf der Suche nach einer neuen Schreibidee, zwischen den Zeilen. Hier und da taucht er wieder auf und lässt sich spontan von einem kleinen Blau verzaubern. Ein Vokl bleibt ihm im Hlse stecken, als ihm ein wunderschöner roter Hut zufliegt, der ihm diese Probleme aus phonetischen Gründen nicht macht.

Der Mann, der auf dem Dach spazieren ging eine Rezension auf Amazon.

 

 

Speckstein oder die Entstehung des Nasenbären

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Wie sieht die Welt aus, wenn man sie nach Formen und Farben durchschreitet und alle Geräusche ausblendet. Was ist das Charakteristische an einer Katze, die nur mit wenigen Grundformen zur Katze wird und nicht zum Menschen? Was ist das Charakteristische am Menschen, seine Grundform, die des Kopfes, des Oberkörpers, der Beine? All diese Fragen tauchen dann auf und sie werden ganz einfach durch die Anschauung beantwortet. Aber man schaut etwas Konkretes an und kein abstraktes Wort oder einen abstrakten Gedankeninhalt, den man noch nicht in Worte fassen kann. Die Erfahrung wird plötzlich in den Mittelpunkt des Lebens gestellt und nicht die Theorie.

 

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Geschichtensammlung von auf unserer Homepage veröffentlichter Prosa

Kurze Geschichten

Unter kurzen Geschichten ist allerlei literarisches Kurzes zu verstehen. Dazu gehören Kurzgeschichten, Dramoletti und feuilletonistische Betrachtungen, die ich im Laufe der Zeit auf unserer Homepage www.friededenhuetten.de veröffentlicht habe. In den Reflexionen beschäftige ich mich mit Berlin, der Stadt, in der ich lebe. Abgeschlossen werden die kurzen Geschichten mit Reisebeschreibungen. Von einer dieser Minireisen nach Krakow am See stammen auch die Schneckenfotos, die jeden Teil der Sammlung einleiten.

Sieben märchenhafte Geschichten als eBook auf neobooks

Eine Welt Märchen

Siebenmond steht für sieben märchenhafte Kindergeschichten. In den unendlichen Weiten des Weltraums lebt Tahruk, der den Kleinen König trifft. Der ist in arge Schwierigkeiten geraten, weil er seinen Planeten zu klein findet. Kann Tahruk ihm helfen? Was ist mit den Bewohnern auf dem Planeten Exsulto nur los? Sie prahlen damit, dass sie alles besser machen können und ihr Planet der schönste Planet im Universum ist. Lest nach, ob das wirklich stimmt. Es gab einmal eine Zeit, da segelten Flugriesen durch die Lüfte und waren gut zu den Menschen. Aber auch die Flugriesen, obwohl sie groß und stark sind, geraten in Bedrängnis. Lest, wie sie aus ihrer prekären Situation wieder herauskommen. Alexander von Humboldt war ein großer Forscher, der die Geheimnisse der Erde, den Planeten auf dem wir leben, ergründet hat. Aber er kannte die Bürzelbären noch nicht. Im Buch könnt ihr die Geschichte ihrer Entdeckung nachlesen. Noch weitere märchenhafte Geschichten warten auf euch. Die von der ängstlichen Sonne, die Geschichte von einem Land, das sehr ungewöhnlich aussieht und in dem sehr merkwürdige Gestalten leben. Aber nur Eine kennt die Wahrheit und ein kleines Kind wird sie kennenlernen. Wie, erfahrt ihr in der Geschichte über das Land Real. Schach ist ein königliches Spiel. Es erfordert sehr viel Konzentration. Aber wusstet ihr, dass es besondere Menschen gibt, die kunstvoll gestaltete Schachbretter machen? Nicht jedes Schachbrett ist gleich, aber manchmal erzählt auch ein Schachbrett eine Geschichte, die vielleicht unglaublich ist. Viel Spaß beim Lesen. Oder lasst euch die Märchen einfach vorlesen! Das habe ich auch bei meinen Kindern gemacht und die erinnern sich noch heute daran.

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Streifzüge durch die Ewige Stadt - Überarbeitete und aktualisierte Neuauflage. Birgit Ohlsen bereist die Ewige Stadt, die nicht nur auf der Suche nach den eigenen Wurzeln ihre bleibenden Eindrücke hinterlässt.

Am Ostersonntag des Jahres 2008 rettet der Chronist Samuele Zaccaria ein paar noch für seine Zwecke verwendbare Gegenstände aus den Überresten eines bis auf die Grundmauern niedergebrannten Backhauses. Einzige Bewohnerin dieses Häuschens war während der vergangenen Tage eine Frau namens Juliane K.. Nach einer nicht näher benannten Enttäuschung in der Hauptstadt ist sie fluchtartig in ihr kleines Refugium im Süden des Landes zurückgekehrt, um in der ländlichen Abgeschiedenheit über ihr weiteres Leben nachzudenken. Aus erst in der Rückschau plausibel werdenden Motiven zeigt Zaccaria von Beginn an ein besonderes Interesse an Juliane K., das nicht nur persönlicher Natur ist. Er hat auf ihr Kommen gewartet, in seinem Kontor ist längst ein Dossier über sie vorbereitet. In offensichtlicher Kenntnis ihres bisherigen Lebens sieht er sie als Gegenstand seiner anthropologischen Forschung; als Puppensammler und -Spieler hingegen betrachtet er sie als Sammelobjekt.


Jorinde im Schloss

Ein Schloss und ein Schlüssel – um diese beiden zentralen Begriffe rankt sich das Geschehen in der vorliegenden Erzählung. Eine Frau stirbt, eine andere, ihre Tochter, begegnet der Sterbenden als Fremde. Gespräche und ein letzter Versuch der späten Annäherung spiegeln sich in den Verrichtungen, die im Verlauf einer Wohnungsauflösung notwendig erscheinen. Ein kleines Kind betritt die Bühne. „Sehr einfühlsam beschreibt die Autorin die sensible Trauerphase einer Tochter und deren Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Ein beeindruckendes und berührendes, aber auch bedrückendes Buch, das man gelesen haben sollte, handelt es doch im Prinzip von der Beziehung unter Menschen im Allgemeinen...“ (Lesermeinung bei Amazon) „Eine lohnende Lektüre, poetisch, tiefgründig, sprachlich sensibel und genau - bis in die letzten Verästelungen.“ ( Taunuszeitung Bad Homburg)


Das Taubstummenhaus

Literatur ist immer Tatsachenbericht. Aber in welcher Art die Tatsachen übermittelt werden, das ist erst der Maßstab für schriftstellerische Qualität. Birgit Ohlsen steht eine Feinzeichnung der Vorgänge zur Verfügung, die von großer Prägnanz ist. Äußerliches wird in kleinen Farbtupfern einbezogen, als sei alles völlig harmlos. Dann folgt das wunderbar sanfte Zuschlagen, die berechtigte Anklage, oft der brutale Einbruch einer verlogenen Welt. In einigen Geschichten wird die Wehrhaftigkeit des Zarten, Verletzlichen kenntlich, aber immer mischt sich Außen und Innen zu einem Bild komplexer Wirklichkeit. Das ist hohe Sprachkunst, ein Genuss für den Leser, und Erkenntnishilfe außerdem noch.(Jo Micovich)


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Birgit Ohlsen und Günter Opitz-Ohlsen Autoren bei friededenhuetten.de Grabbeallee 24 13156 Berlin, Germany